GjergjD
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Re: Touristenbehandlung in Albanien – Paradigmenwechsel?

Sa, 24. Sep 2022, 12:51

Illyrian^Prince hat geschrieben:
Fr, 23. Sep 2022, 16:01
Bravo und Respekt.
Für den Jungen auf jedem Fall, nur der Finderlohn ist leider sehr unterdurchschnittlich ausgefallen

dodl
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Re: Touristenbehandlung in Albanien – Paradigmenwechsel?

Mi, 28. Sep 2022, 10:32

Zur Eingangsfrage - heuer in Saranda hatte ich auch ein paar Erlebnisse, die mich die Stirn runzeln ließen.
Das fängt bei Behörden jeglicher Art an, die mich wie Luft behandelten. Keine Kommunikation möglich. Null.
Im Vorfeld wurde keine einzige meiner emails beantwortet.
Der Hafenkapitän tat so, als wäre ich gar nicht da und schaute durch mich durch.
Ohne die Agentin hätte ich wieder heimfahren können.

Ein Liegeplatz für das Boot im Fischerhafen kostet 5€ die Nacht.
Von mir wollte der Typ 20€, weil "Austria has much money".
Hab dann verlegt.

Speziell die jüngeren Leute schienen nicht sehr begeistert zu sein. Das ging so weit, dass mir ein Kellner keine Karte bringen wollte.
Ich soll einfach sagen was ich will.
Ne Stunde später erzählt er mir Anekdoten aus seinem Familienleben.
Generell reagierte man oft eher genervt.

Die Typen von der Navy wussten auch nicht was sie wollten. Dort ist die Slipanlage und Teile der Liegeplätze.
Zuerst herein mit dir samt Auto und Boot, dann nur zu Fuß, dann Sonntag nicht, dann überhaupt nicht, dann wieder doch, 2 Stunden später wieder nicht.
Mein Geld nahmen sie trotzdem gern.

Es gab genug supernette Begegnungen, aber manchmal fühlte ich mich schon über den Tisch gezogen.

cu
martin

GjergjD
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Re: Touristenbehandlung in Albanien – Paradigmenwechsel?

So, 18. Aug 2024, 19:28

GjergjD hat geschrieben:
Mi, 21. Sep 2022, 19:52
Um dieses Thema mal wieder aufleben zu lassen was zum Nachdenken: Der 16 jährige Erind aus Shkodra gab die verlorene Brieftasche eines italienischen Touristen mit 6.000 Euro Bargeld und Karten bei der Polizei ab. Der Tourist gab 100 Euro Finderlohn :oops:
https://youtu.be/PC8Z5O0--L8
Geld und Dokumente werden immer wieder verloren und auch dieses Jahr gibt es eine Geschichte mit Happy End: Eine Belgierin hatte ihre ihre Handtasche in einem Lokal in Shiroka mit viel Bargeld, Karten und Dokumenten vergessen und der 14jährige Ardis brachte sie zur Polizei. Erst in Theth wurde der Verlust bemerkt. https://youtu.be/2_lKO6p76QM

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