So, Mission accomplished!
Wir sind am 1.12. in Corovoda aufgestanden und haben gesehen, dass die umliegenden höheren Gipfel leicht eingeschneit waren. Nachdem die bei etwa 2100m liegen, haben wir uns für die 1800m der TPA-Road keine großen Sorgen gemacht. Das war eine dezente Fehleinschätzung, entweder war der Niederschlag kleinräumig stark unterschiedlich oder es hat da oben den ganzen Tag deutlich weiter geschneit.
Zur Kernfrage: die TPA-Straße ist durchgehend sehr gut ausgebaut (für zweispurigen LKW-Verkehr) und definitiv keine "Offroad"strecke.
Bei guten Verhältnissen.
Bei uns war kurz oberhalb von Backe mit Beginn der Serpentinen eine deutliche Zunahme des Windes und ab 1600m lag eine geschlossene Schneedecke, teilweise gut 1/2m hohe Schneeverwehungen quer über die Straße. Aufgrund unserer Erfahrungen (4 Fahrzeuge mit Alpenbewohnern) und Ausrüstung (fast alle 4-fach Schneeketten) haben wir es dennoch versucht und sind bis N40°31.028' E020°28.173' problemlos durchgekommen, dort an einem kleinen Steilanstieg dann Kettenanlegen und weiter. Im Abstieg Richtung Vithkuq lag der Schnee sogar bis etwa 1200m runter. Daher kann ich nicht genau sagen, wie weit geteert ist.
Unterwegs haben wir einen gestrandeten albanischen Pickup mit Achsbruch gefunden, aber weit und breit keine Passagiere...
Noch eine Anmerkung zur Routenführung: da wir den Osum-Canyon noch einmal bei Tageslicht sehen wollten, sind wir den südlicheren Anstieg über Gjergjove gefahren (nicht über Zogas/Polene). das Dorf ist über eine neue Straße von Norden mit der guten Straße verbunden, der in o.g. Rally-Track und in den meisten Karten noch verzeichnete Weg am östlichen Ortsausgang von Gjergjove ist zunehmend am verfallen und wird wahrscheinlich nicht mehr lange fahrbar sein. Ein Teil von uns ist da schon nicht mehr durch.
