GjergjD
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Straße nach Vithkuq ausgebaut

Do, 19. Jul 2018, 21:38

Im Rahmen der TAP wurde die Straße von der Brücke von Floq (Abzweig von der SH75) nach Vithkuq neu asphaltiert. Die 13 km lange Straße wurde für 3,2 Millionen Euro aus dem TAP-Budget saniert und hat nun eine Breite von 5 Metern. Das kommt auch dem Tourismus zugute.
https://youtu.be/-wusM7wK7zY
Wie weiter oben beschrieben geht der Asphalt inzwischen weit über Vithkuq hinaus.

GjergjD
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Re: Das TAP Projekt und die Verkehrsinfrastruktur

Mi, 03. Apr 2019, 21:57

Bei Vithkuq (Korça) sind die Bewohner sauer und blockierten den Verkehr: Zwar wurden von TAP einige Kilometer Straße oberhalb vom Ort nach Shtylla asphaltiert, dafür ist die Straße, die weiter südlich zu den Dörfern Lubonja, Rehova und Boshanji führt, durch den Baustellenverkehr stark beschädigt und wird nicht in den alten Zustand zurückversetzt. https://youtu.be/Fl5pcoo6MRY

GjergjD
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Re: Das TAP Projekt und die Verkehrsinfrastruktur

So, 03. Nov 2019, 13:04

GjergjD hat geschrieben:
Mi, 03. Apr 2019, 21:57
Bei Vithkuq (Korça) sind die Bewohner sauer und blockierten den Verkehr: Zwar wurden von TAP einige Kilometer Straße oberhalb vom Ort nach Shtylla asphaltiert, dafür ist die Straße, die weiter südlich zu den Dörfern Lubonja, Rehova und Boshanji führt, durch den Baustellenverkehr stark beschädigt und wird nicht in den alten Zustand zurückversetzt. https://youtu.be/Fl5pcoo6MRY
Die Arbeiten zur TAP gehen in den Endspurt und in einigen Orten an der Baustelle gab es in den letzten Monaten Ärger darüber, dass die lokalen Straßen vom Baustellenverkehr abgenutzt wurden, es aber keine Investition in die Modernisierung gab, so in den Dörfern um Lubonja bei Korça. Die Demonstration im April hat wohl Erfolg gehabt, denn nun wird die Straße in das Dorf Lubonja asphaltiert. Es handelt sich um die Nebenstraße, die bei 40.52574,20.66818 (auf Google Maps) von der Verbindung nach Vithkuq nach Süden abzweigt. Auch die Dörfer Rehova und Roshanj sollen davon profitieren. In Lubonja sollte man sich die Marienkirche ansehen.
https://www.facebook.com/permalink.php? ... 1899188856

GjergjD
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Von Skrapar nach Korça auf der TAP Straße

So, 03. Nov 2019, 13:15

Qafa e Martes (1823 Meter ü.d.M., Denkmal bei 40.52076,20.43858 (auf Google Maps)) bildet die Grenze zwischen den Regionen Skrapar und Korça, früher verliefen hier nur Saumwege, heute überquert dort die TAP Pipeline die Berge. Wie schon im Offroad-Thema besprochen, verläuft hier der neu entstandene Fahrweg der TAP, der Potom mit Vithkuq verbindet und abenteuerlustigen Touristen eine vollkommen neue Verbindung ermöglichen dürfte, falls nicht irgendwo ein Schlagbaum geschlossen bleibt.
https://www.facebook.com/permalink.php? ... 1625854015
Auf dem Video ist eine TAP-Einrichtung erkennbar, an der die unterirdische Trasse und der Fahrweg sich trennen. Tolle Berglandschaft neu erschlossen. 40.52328,20.4372 (auf Google Maps)
Immer noch keine Reiseberichte aus dieser abgelegenen Ecke von euch verfügbar :?: Unsere Landkarte weist den Weg über die Berge.
https://drive.google.com/open?id=1Mnf4o ... sp=sharing

derAndi
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Re: Das TAP Projekt und die Verkehrsinfrastruktur

Mi, 30. Okt 2024, 22:42

So, habe hier einen alten Beitrag rausgekramt...

Ich plane mal wieder die Anfahrt zur Weihnachtspäckchenaktion - diesmal von Süden kommend. :mrgreen:

Hat irgendjemand Infos zum aktuellen Stand der TAP-Versorgungsstraße?
Ist sie noch gesperrt (Privatgrund)? Ist sie noch erhalten oder wieder der Natur überlassen?
Biete dafür einen vollständigen track und Bericht :wink:

GjergjD
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Re: Das TAP Projekt und die Verkehrsinfrastruktur

Fr, 01. Nov 2024, 17:33

derAndi hat geschrieben:
Mi, 30. Okt 2024, 22:42
So, habe hier einen alten Beitrag rausgekramt...

Ich plane mal wieder die Anfahrt zur Weihnachtspäckchenaktion - diesmal von Süden kommend. :mrgreen:

Hat irgendjemand Infos zum aktuellen Stand der TAP-Versorgungsstraße?
Ist sie noch gesperrt (Privatgrund)? Ist sie noch erhalten oder wieder der Natur überlassen?
Biete dafür einen vollständigen track und Bericht :wink:
So soll es sein, und es wundert mich, dass trotz der vielen Hinweise niemand die Erkundung aufnehmen wollte. Ich schaue noch mal, ob sich inzwischen doch ein Bericht findet, auch die Rally Albania war nach meiner Erinnerung dort auf Tour.
Eine durchgehende TAP Straße auf oder neben der Trasse wurde nicht gebaut, und auf der Seite von Skrapar kam nur der Bau von Kleinwasserkraftwerken einer durchgehenden Wegespur entgegen. Eine aktuelle Sperrung halte ich gar nicht mehr für realistisch. Persönlich bin ich nur bis zum Asphaltende direkt vor dem Baulager 40.510833,20.496758 (auf Google Maps) gekommen. Die Straße von Korça aus wird gelegentlich sogar von Tieflader LKW befahren, die Baugerät für Wartungsarbeiten bewegen.
Melde mich nächte Woche noch mal dazu.

.

derAndi
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Re: Das TAP Projekt und die Verkehrsinfrastruktur

Sa, 02. Nov 2024, 12:20

Danke für deine Bemühungen!
So hatte ich das auch verstanden, von Ost wie von West wurden bestehende Straßen ausgebaut, nur dazwischen, über den Bergrücken wurde eine neue Trasse angelegt - etwa vom Ort Backa bis Stylle...
Und auf Google Earth ist sogar noch von 2020 auf 2024 eine Änderung zu sehen: da wo das Video entstanden ist, wo sich Straße und Pipeline trennen ist ein Teil neu angelegt.
Mal schauen, wie sich das mit unserer Gesamtroutenplanung vereinbaren lässt

GjergjD
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Re: Das TAP Projekt und die Verkehrsinfrastruktur

So, 10. Nov 2024, 16:26

Ich hatte es richtig in Erinnerung, Rally Albania 2022 - Tag 4: Corovoda-Pogradec. Mit einigen weiteren Spezialrouten wie auf euch zugeschnitten 8)
https://de.wikiloc.com/routen-off-road/ ... -105000301
Die Route zwischen Backa und dem Pass Qafa e Martes dürfte sich in den letzten Jahren durch die Arbeiten an den Kleinwasserkraftwerken deutlich verbesert haben, das zeigt ein Vergleich mit den historischfen Luftbildern.
Alles zusammen noch mal auf unserer TAP-Übersichtskarte
https://www.google.com/maps/d/embed?mid ... 000023&z=9
Freue mich auf deinen Bericht!

derAndi
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Re: Das TAP Projekt und die Verkehrsinfrastruktur

Mi, 13. Nov 2024, 16:59

Sensationell. Das entspricht ja eigentlich genau dem, was wir vorhaben. *Daumen hoch* Vielen Dank!!!

Mal schauen, was die Mitfahrer dazu sagen, die Alternativen wären Berat-Gramsh über Dharde bzw. von Polican über den Qafe e Gjarprit und dann Gramsh-Kukur-Pogradec.
Aber das gehört ja dann wieder in den Offroad - Thread...

Danke nochmal

derAndi
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Re: Das TAP Projekt und die Verkehrsinfrastruktur

Mi, 11. Dez 2024, 21:55

So, Mission accomplished!

Wir sind am 1.12. in Corovoda aufgestanden und haben gesehen, dass die umliegenden höheren Gipfel leicht eingeschneit waren. Nachdem die bei etwa 2100m liegen, haben wir uns für die 1800m der TPA-Road keine großen Sorgen gemacht. Das war eine dezente Fehleinschätzung, entweder war der Niederschlag kleinräumig stark unterschiedlich oder es hat da oben den ganzen Tag deutlich weiter geschneit.

Zur Kernfrage: die TPA-Straße ist durchgehend sehr gut ausgebaut (für zweispurigen LKW-Verkehr) und definitiv keine "Offroad"strecke.
Bei guten Verhältnissen.

Bei uns war kurz oberhalb von Backe mit Beginn der Serpentinen eine deutliche Zunahme des Windes und ab 1600m lag eine geschlossene Schneedecke, teilweise gut 1/2m hohe Schneeverwehungen quer über die Straße. Aufgrund unserer Erfahrungen (4 Fahrzeuge mit Alpenbewohnern) und Ausrüstung (fast alle 4-fach Schneeketten) haben wir es dennoch versucht und sind bis N40°31.028' E020°28.173' problemlos durchgekommen, dort an einem kleinen Steilanstieg dann Kettenanlegen und weiter. Im Abstieg Richtung Vithkuq lag der Schnee sogar bis etwa 1200m runter. Daher kann ich nicht genau sagen, wie weit geteert ist.
Unterwegs haben wir einen gestrandeten albanischen Pickup mit Achsbruch gefunden, aber weit und breit keine Passagiere...

Noch eine Anmerkung zur Routenführung: da wir den Osum-Canyon noch einmal bei Tageslicht sehen wollten, sind wir den südlicheren Anstieg über Gjergjove gefahren (nicht über Zogas/Polene). das Dorf ist über eine neue Straße von Norden mit der guten Straße verbunden, der in o.g. Rally-Track und in den meisten Karten noch verzeichnete Weg am östlichen Ortsausgang von Gjergjove ist zunehmend am verfallen und wird wahrscheinlich nicht mehr lange fahrbar sein. Ein Teil von uns ist da schon nicht mehr durch.
Bild

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