Kusho1983 hat geschrieben:Ich finde auch nicht, dass das neuere Entwicklungen sind.Ich habe etliche Berichte gehört, die das untermauern, was Volker sagt, auch Jahre davor. V.a. Albaner aus dem Kosovo und Mazedonien werden gerne ausgenommen. Vor mehreren Jahren habe ich Transitreisenden aus dem Kosovo gehört, dass sie bei der Anlegestelle der Koman-Fähre eine Parkgebühr bezahlen mussten, weil sie auf die Fähre warten mussten. Einheimische hätten keine Parkgebühr bezahlt. Ähnliche Geschichten gibt es zuhauf von Touristen aus dem Kosovo.
Wieso makaber? Insbesondere Deine Ausführungen hatten, nachdem ich auch viel positives überDer Thread ist vielleicht wirklich etwas makaber für die Problemstellung.
Makaber insofern, da ihr ja erst mal eine positive Bestätigung eures Planes sucht, nach Albanien zu reisen. Diese dürfte das Forum insgesamt bieten, aber dieser spezielle Thread ist so eine Art Gegenreaktion auf überzogene Glorifizierungen, die die Gastfreundschaft der Albaner gegenüber Touristen in vergangenen Jahren erfahren hat. Das hat mancher missverstanden und wundert sich dann, dass einem Touristen auch hier allerhand widerfahren kann. In jedem Land gibt es einen bestimmten Prozentsatz Strolche und Pech hat derjenige, der an sie gerät. Trotz des meines Erachtens mittlerweile gebotenen Hinweises, dass dem auch in Albanien so ist, meine ich, dass der Tourist hier noch immer statistisch sicherer als anderswo reisen kann. Dafür sehe ich auch einen definitiven Grund, und der ist nun auch wieder makaber: Während sich in anderen Ländern auf Grund der hohen Zahl von Touristen eine Spezialisierung bestimmter Krimineller auf diese lohnt, fehlt es bislang in Albanien noch an der kritischen Touristen-Masse dafür. Die Kriminellen an sich sind nämlich da, haben sich aber bisher nicht auf Touristen fokussiert. Ich sehe aber in den jüngsten Jahren eine langsame Entwicklung da hin. Die Anzeichen reichen von Berichten über kleine Betrügereien bei Preisen und dergleichen über erste Fälle von Autoeinbrüchen bis zu – zum Glück noch sehr seltenen – Raubüberfällen. Also alles Dinge, die dir auch in Deutschland passieren.Inex_on_tour hat geschrieben:
Wieso makaber?
Grundsätzlich: diejenigen, die vor Reisen nach Albanien warnen, waren in 99,9% der Fälle noch nie dort.Inex_on_tour hat geschrieben:Als wir in Kambodscha waren, wurde auch vor so vielem gewarnt... vor Ort war der Eindruck dann ein ganz anderer. Deshalb denke ich zum Beispiel aber noch lange nicht, dass alles falsch war, was man im Vorfeld gelesen hat.
Zum Thema Autofahren: Wie Volker gesagt hat, ist es wohl chaotischer als gewohnt, aber grundsätzlich problemlos. Tirana ist nicht immer lustig, was aber zu einem guten Teil an den Staus und dem Parkplatzmangel liegt (Taxi ist eine gute Alternative). Die Autobahn Tirana-Durrës und die Strassen von Tirana nach Norden bis Lezha sind wegen des Tempos und des grossen Verkehrsaufkommens auch recht mühsam – braucht hier eine zusätzliche Portion Vorsicht. Alle anderen Strassen können recht stressfrei befahren werden, auch wenn defensives Fahren sich überall lohnt und immer mit Überraschungen gerrechnet werden muss.Inex_on_tour hat geschrieben:Derzeit sieht es so aus, dass wir in Richtung Süden via Zagreb über Bosnien und Herzegowina und Montenegro auch nach Albanien reisen wollen.
Nun frage ich mich, inwiefern das richtig ist und "Sinn" macht? Ich meine, da wir keine Balkanerfahrung besitzen.
Was muss ich beachten?
Zum Beispiel:
- Autofahren -> wir reisen mit eigenem Auto an. Ist es sinnvoll, vor Ort mit dem eigenen Auto die Gegend zu erkunden? Oder lieber z.B. bei der Unterkunft abparken und mit Bus/Taxi fahren?
Mir fallen bestimmt auch noch viele Fragen ein - weiß nicht, ob das hier richtig ist oder lieber in einen anderen Thread soll?
Touristen werden angesprochen, ob sich ihre Erwartungen (oder eventuelle Vorurteile) in Albanien erfüllt haben. Ein paar Aussagen, wenig überraschend:Illyrian^Prince hat geschrieben:Touristen werden auf Vorurteile angesprochen
https://www.youtube.com/watch?v=A79yIhJStnc
Ich hoffe die kommen nächstes Jahr wieder und nehmen paar Freunde mit. Übernächstes Jahr mit weiteren Freunden der FreundeGjergjD hat geschrieben: Touristen werden angesprochen, ob sich ihre Erwartungen (oder eventuelle Vorurteile) in Albanien erfüllt haben. Ein paar Aussagen, wenig überraschend:
- ich kann mich in Ruhe ganz frei bewegen, sagt ein Italiener
- eine Gruppe junger Italiener fühlt sich wirklich willkommen, hat die Albaner als großzügig und gastfreundlich erlebt
war auch in dem Museum ... bis auf ein Schild für die 2WK-Gefallenen hab ich nichts anderes lesen können. Allgemein fehlt dies in fast ganz Albanien.GjergjD hat geschrieben: - Beschwerden gibt es über fehlende Stadtführungen und die spärliche Ausschilderung oder fehlende Übersetzungen in Museen (in Gjirokastra)
Die Mitarbeiter hatten das von Journalisten belagerte Lokal gleich nach dem Vorfall geschlossen.Lars hat geschrieben: ↑Mi, 21. Aug 2019, 19:00Das Restaurant gehört jetzt der Vergangenheit an. Da hat sich einer keine Freunde gemacht.
https://youtu.be/3jGGsTk1QCU
Die Skandalisierung geht weiter. Jetzt hat die Presse eine Kirchruine auf dem Gelände entdeckt. Man könnte auf den Gedanken kommen, der Wirt hätte die Ruinen überbaut oder geschleift. Nein, denn dieses Objekt liegt ganz am Rande des Geländes, bei den Mülltonnen