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Lars
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Überschwemmungen im Norden

Fr, 08. Jan 2010, 1:21

Die Überschwemmungen im Norden sind jetzt so schlimm, das Shkodra isoliert wurde. Der Drin überschwemmt die Brücke bei der Rozafa-Burg und macht diese unpassierbar. :?

http://www.albanien.ch/bb/article.php?a ... 557985.txt
http://www.top-channel.tv/artikull.php?id=172259&ref=fp

hoval789
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Fr, 08. Jan 2010, 9:45

Wir sind am 02.01.2010 noch ohne Probleme durch Shkodra gekommen, allerdings waren viele Bäche und Flüsse schon ziemlich voll und es regnete abschnittsweise sehr stark.

Weiterer Link zum Thema: http://www.orf.at/100107-46594/index.html
"Wetterkapriolen in ganz Europa" anklicken.
Pro Albania

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egnatia
Danke für die vielen Übersetzungen
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So, 10. Jan 2010, 21:51

Weiß jemand etwas neues über den Zustand der Überschwemmungen?
Koha s'vjen pas teje, ti hiq pas kohese!
Naim Frasheri

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Lars
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Di, 12. Jan 2010, 1:24

--> Fernsehbeitrag von heute
--> Top-Channel von heute

Das Wasser sei zwar am Zurückgehen, aber das sieht mir immer noch nach Wasser in der ganzen Stadt aus.
Bild
suche die Brücke:
Bild
ganz übel

hoval789
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Di, 12. Jan 2010, 7:02

Das schaut am zweiten Bild ja fast so aus, als sei der Wasserstand auf Höhe der Fahrbahn der Buna-Behelfsbrücke, oder ? Hoffentlich schwimmen die Holzbohlen nicht davon.
Pro Albania

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Lars
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Mi, 13. Jan 2010, 2:29

viel fehlte sicherlich nicht

BildBild

Viktor
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Mi, 13. Jan 2010, 21:49

Spenden mit Stichwort „ Fluthilfe Albanien “ werden erbeten auf:

Caritas international, Freiburg, Spendenkonto 202 bei der Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe BLZ 660 205 00 oder online unter: www.caritas-international.de

Diakonie Katastrophenhilfe , Stuttgart, Spendenkonto 502 707 bei der Postbank Stuttgart BLZ 600 100 70 oder online www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/
http://www.caritas.de/2338.asp?id=23737&page=1&area=dcv

soellner
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Re: Überschwemmungen im Norden

Sa, 16. Jan 2010, 16:03

Hallo,

mein Name ist Stephan Söllner und ich betreue die Internetseite:

http://www.schwester-christina.de/

Schwester Christina gehört zum Orden der "Spirituellen Weggemeinschaft" und ist seit Jahren in Skhodra tätig. Der Orden unterhält dort ein Kloster.

Schwester Christina wird hauptsächlich über unseren Förderverein hier in Donauwörth unterstützt.

Spenden die bei unserem Verein eingehen landen direkt und ohne Verwaltungsumwege bei Schwester Christina.

Wenn Ihr euch ein Bild über Schwester Christina und ihre Arbeit machen wollt, so besucht doch bitte die oben genannte Webseite. Dort könnte ihr auch erfahren. wie ihr spenden könnt.

Vielen Dank!

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prizreni1971
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Përmbytjet në Shqipëri

So, 17. Jan 2010, 10:59

Kam miq në Shqipëri dhe se përmes tyre desha të dërgoj ndihma simbolike Shkodranëve,por si po duket do ta bëj përmes organizatave humanitare gjermane.

Turpërohem se ende nuk kam dhuruar por do të mundohem ,që sot,të dhuroj permes rrugëve bankare!

Besoj se këtë do ta bëj përmes "cariatasit ".

Mosdëmtimi i njerzve është fitorja më e madhe nga kjo katastrof!

Nëna ime thotë "Kur shpëton njerëzia,pastaj vajtohet pasuria".

Pasuria shkon e vjen,njeriu është vetëm njëher në këtë botë!

roland
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Hochwasser hausgemacht

Mo, 15. Feb 2010, 20:51

http://www.euronatur.org/Projekte-aktue ... 074ae1b10a

Etwa ein halbes Jahr ist es her, dass EuroNatur im Juli 2009 vor drohenden Hochwasserkatastrophen am Fluss Drin gewarnt hat. Bei einer öffentlichen Anhörung zum neuen Ashta Staudamm am Fluss Drin, die im Rahmen des gemeinsamen „Sharing-Waters-Projekts“ mit dem WWF in Shkodra stattfand, wies EuroNatur-Projektleiter Dr. Martin Schneider-Jacoby die zuständigen Ministerien und Planer eindrücklich darauf hin, dass die Hochwasserproblematik am Drin bislang völlig ungeklärt ist. In diesen Tagen verwandeln sich diese Warnungen in bittere Realität: Aufgrund der aktuellen Wetterlage mit ihren lang anhaltenden Regenfällen setzt der Drin als Nebenfluss der Bojana-Buna in Albanien und Montenegro riesige Flächen unter Wasser. Weite Teile des Bojana-Buna Deltas und der Skutari-See sind überschwemmt. Damit sind auch Teile der 100.000-Einwohner-Stadt Shkodra überflutet. Wichtige Verbindungsstraßen wie die Autobahn von Shkodra nach Tirana sowie die ins benachbarte Ulcinj hat das Hochwasser fest im Griff.

Überschwemmungen diesen Ausmaßes hatte es zuletzt im Jahr 1963 gegeben. Die bereits gebauten Wasserkraftwerke spielen seitdem eine falsche Sicherheit vor. Indem die Kraftwerksbetreiber ihre Dämme bis zum Rand füllen, um die Wasserkraft nach Trockenzeiten optimal zur Stromgewinnung zu nutzen, gab es in den Überschwemmungsebenen des Drin seit langem keine nennenswerten Hochwässer mehr. Erst jetzt, wo das Speichervermögen der Staudämme infolge der aktuellen Wetterlage erschöpft ist, machen sich die Bausünden der vergangenen Jahrzehnte in katastrophalem Ausmaß bemerkbar. Von den ehemals vorhandenen vier Mündungsarmen des Drin ist bis heute nur ein einziger übrig geblieben: die Bojana-Buna. Die anderen sind durch den Bau von Dämmen und Polder verschwunden und teilweise von Siedlungen überbaut. Für den letzten offenen Flussarm ist die Wassermenge, die sich in diesen Tagen im Grenzgebiet zwischen Albanien und Montenegro durch die Bojana in Richtung Adria drängt, viel zu groß.

Für dieses Gebiet gibt es bis heute keinerlei Hochwasserleitsystem. Zusätzlich werden die ehemaligen Überschwemmungsflächen mehr und mehr verbaut. Flussläufe wie etwa in Shkodra werden durch Auffüllungen, Restaurants und Siedlungen eingeengt. Natürliche Ereignisse wie außergewöhnlich starke Hochwässer nach lang anhaltenden Regenfällen werden so zu Katastrophen. EuroNatur hat bei der öffentlichen Anhörung in Shkodra ein grenzübergreifendes Konzept vorgestellt, mit dem sich Hochwasserschutz, Naturschutz und wirtschaftliche Perspektiven für die Region, vereinbaren lassen. Wie die aktuellen Ereignisse eindrucksvoll zeigen, sind Maßnahmen wie diese dringend nötig, um die Reste einmaliger Flusslandschaften wie die von Drin und Bojana zu erhalten und den Menschen vor Ort eine sichere Zukunft zu geben. Dass es funktionieren kann, hat EuroNatur gemeinsam mit Partnern in den kroatischen Save-Auen gezeigt.

Link zur EuroNatur-Studie: „Einschätzung der Hochwassergefahr infolge des Baus von Wasserkraftwerken am Drin“ (pdf-Datei, 3.6 mb, englisch)

Mehr über das Hochwasserschutzprojekt von EuroNatur in den Save-Auen

Link zur Webseite des DLR mit Satellitenbildern der Überschwemmungen

jorgo
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Mi, 03. Mär 2010, 11:45

war am wochendende in shkoder, sicherlich noch einige aeberschwemmungen, aber strassen und bruecke waren gut passierbar.

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