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"Neue" Sehenswürdigkeiten in Albanien

Fragen und Kommentare rund ums Reisen in und nach Albanien.

Re: "Neue" Sehenswürdigkeiten in Albanien

Beitragvon Deep » Mi, 27. Sep 2017, 15:36

http://sarandaweb.net/delvine-xhamia-em ... -turistet/


Die Moschee wird restauriert. Letztes Jahr war es sehr traurig wie dieses Gebäude aussah.

Wie man sieht hat man neue Ziegel bekommen.

Innen gibt es leider nichts.
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Park des Brigaden-Palastes in Tirana für Besucher geöffnet

Beitragvon GjergjD » Sa, 14. Okt 2017, 20:12

Wieder hat Albanien eine bisher unzugängliche Attraktion für die Allgemeinheit geöffnet:
Heute um 11 Uhr wurden erstmals die Tore zum Park des Palasts der Brigaden von Tirana geöffnet. Näheres über den ehemaligen Palast von König Zogu bzw. den späteren Präsidentenpalast haben wir hier zusammengefasst:
viewtopic.php?f=3&t=16830
https://de.wikipedia.org/wiki/Pallati_i_Brigadave
Während das Gebäude weiterhin für Staatsempfänge genutzt wird und nicht besichtigt werden kann, ist jetzt zumindest den Park für die Öffentlichkeit zugänglich, offenbar nur an Wochenenden. Der Eintritt ist frei.
Der gepflegte historische Park wurde bereits gut besucht https://youtu.be/7edv5x-K1x8
Eingang 41.309833,19.836459 (auf Google Maps) Streetview: https://goo.gl/maps/Mgh8jL7WgQR2
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Re: "Neue" Sehenswürdigkeiten in Albanien

Beitragvon Lars » So, 15. Okt 2017, 11:00

Da will ich hin! Danke für die Info


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Erinnerung an Azem Hajdari aus Tropoja

Beitragvon GjergjD » Di, 14. Nov 2017, 0:10

Azem Hajdari aus Tropoja war eine herausragende Figur der albanischen Studentenproteste 1990/91, die zum Sturz des kommunistischen Regimes führten, er war auch der Mitbegründer der Demokratischen Partei. Am 12. September 1998 wurde er in Tirana ermordet.
Nun erinnert auch ein Denkmal im Zentrum von Bajram Curri an diese Persönlichkeit. Dafür war viel politische Prominenz aus Tirana angereist, nur keine bekannten Vertreter der regierenden Sozialisten...
https://youtu.be/0hS2IgqQh2Y (Kurzbericht)
https://youtu.be/EUcVg630UJs (die ganze Zeremonie)

Die Statue findet man im Kreisel des Platzes, der nach Hajdari benannt ist. 42.356671,20.074501 (auf Google Maps)
Wer auf Spurensuche gehen möchte, der findet sein Haus bei 42.359406,20.069447 (auf Google Maps), es wurde im Jahre 2011 unter Denkmalschutz gestellt.
Haus Azem Hajdari.jpg
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Ogren (Permet)

Beitragvon GjergjD » Mo, 18. Dez 2017, 1:45

Das Dorf Ogren liegt Volker ja besonders am Herzen, aber Informationen waren bisher spärlich
volkergrundmann hat geschrieben:Komisch nur, dass ich Ogren 40.316539,20.450095 (auf Google Maps)
nicht erwähnt finde. Während die hier gezeigten Dörfer alle mit Mörtel bauen, und ähnliche Bauten als Typ bis hoch nach Korca präsent sind, wurde Ogren fast durchgängig durch Steinschichtung ohne Mörtel errichtet. Ich halte das Dorf daher für einen einzigartigen architektonischen Schatz der Region.
Diesen Hinweis sollten Interessenten an der Route Permet-Frasher-Korca verinnerlichen: Der Weg über Benja war schon vor Jahren schlecht und die Einheimischen, etwa aus Ogren, bevorzugten schon damals den viel weiteren Weg über Frasher. In absehbarer Zeit dürfte das Stück wohl überhaupt nicht mehr befahrbar sein, dem Bericht nach für Vierrädler wohl schon jetzt nicht mehr.

Die Reportage von Alma Cupi zeigt nun ganz aktuelle Bilder aus dem abgelegen Dorf und die typischen Spezialitäten der Region. https://youtu.be/NBcmtQWOO28

Die Reise nach Ogren ist schon abenteuerleich, auch wenn man über Frasher fährt, benötigt man mehr als zwei Stunden, vorbei an Erdrutschen und Abgründen. Bevor man das Dorf erricht, passiert man bei 40.328857,20.444707 (auf Google Maps) eine schöne Wiese mit weitem Blick in die Kolonja Region. Hier wäre ein netter Platz für Camping.

Ogren wurde einst von reichen Familien bewohnt. Seine Einwohner sind überwiegend nach Amerika und Istanbul ausgewandert. Christen und Bekatschi lebten in Harmonie zusammen, man erkannte ihre Zugehörigkeit an der Forum ihrer Häuser: Die Bektaschi bauten ihre Häuser ebenerdig, während die Christen ihre Häuser mit zwei oder drei Stockwerken errichteten. Die Häuser wurden mit typischen Frashër-Natursteinen gebaut. Die Gassen des Dorfes waren einst schön gepflastert, niemand musste schmutzige Schuhe fürchten, heute ist diese alte Infrastruktur vollkommen zerstört. 1990 lebten im Dorf 150 Familien, heute sind es nur noch sieben. So wird man auch die Familie Dalipi schnell finden (ab 13:00 im Video):
Gliko (eingemachte Früchte) ist wie überall in Raum Permet der Stolz der Hausfrauen. Auch zahlreiche Gemüse werden von der Familie für den Winter und den Markt in Permet eingemacht. (Zahire). Seit ein paar Jahren hat Suleiman ein Geschäft daraus entwickelt und er kann die Nachfrage kaum decken. Auf seinen besonderen Raki aus Oregano kam ich schon im anderen Thema zu sprechen. Suleiman hat sich dem Slow-food Gedanken verschrieben und schaut sich die alten Zubereitungs-Traditionen von der 86jährigen Großmutter ab. Sie kann noch mit den zwei Mahlsteinen (Mokrra) umgehen, die früher in jeder Familie zu finden waren. Der Weizen wird zuerst geputzt, gewaschen und gekocht, dann zum Trocknen in die Sonne gelegt. Die Körner werden anschließend von Hand gemahlen und kommen für den Winter in die Speisekammer, es handelt sich um Bulgur (Borgull / Weizengries), zusammen mit Gemüse und Fleisch ein typisches altes Hauptgericht. Als Selbstversorger musste oft improvisiert werden, Reis oder Zucker waren schwer verfügbare Luxusgüter.

Die orthodoxe Kirche des Dorfes findet man bei 40.31661,20.44835 (auf Google Maps), viele Häuser im Dorf sind Ruinen (ab 27:56 im Video) Die Größe des Gotteshauses zeugt von der kulturellen und wirtschaftlichen Bedeutung des Dorfes, das einst einer kleinen Stadt ähnelte, die alten Leute im Dorf sagen, man nannte Ogren auch das zweite Janina. Heute ist die Kirche stark beschädigt und Suleiman sorgt dafür, dass die Tiere draußen bleiben.
Eine Türbe findet man bei 40.31885,20.44813 (auf Google Maps)

Fotodokumentation von Anesti Jance in zwei Teilen
https://www.facebook.com/pg/permetijone ... 0909747072
https://www.facebook.com/pg/permetijone ... 2948602072
Ortsbild in Totale
https://www.facebook.com/photo.php?fbid ... 3783833189

Kontakt: Sulejman Dalipi +355 68 41 68 258 facebook: lali.sulo 40.318732,20.448712 (auf Google Maps)
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Re: "Neue" Sehenswürdigkeiten in Albanien

Beitragvon Lars » Di, 19. Dez 2017, 21:33

Finde gerade kein besseres Thema:

Divjaka – von diesen Holzstegen durch den Wald habe ich noch nie gehört und sie noch nie gesehen:
https://instagram.com/p/Bc4wdRznuWK/


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Divjaka Nationalpark

Beitragvon GjergjD » Mi, 20. Dez 2017, 22:34

Lars hat geschrieben:Divjaka – von diesen Holzstegen durch den Wald habe ich noch nie gehört und sie noch nie gesehen:
https://instagram.com/p/Bc4wdRznuWK/

war mir auch neu, mehr Bilder gefällig? ab 1:20 im Video https://youtu.be/VPNvl4MoRWE?t=1m20s
https://www.ata.gov.al/video-divjaka-nj ... -te-vitit/
Leider wird die Bedrohung durch den geplanten Hotelkomplex im Nationalpark nicht thematisiert.
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Re: "Neue" Sehenswürdigkeiten in Albanien

Beitragvon Lars » Mi, 20. Dez 2017, 22:52

Danke für die Abklärung. Ist wohl ganz am Anfang des Waldes


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Prokop-Kirche von Tirana

Beitragvon GjergjD » So, 24. Dez 2017, 15:33

Die Prokop-Kirche (Kisha e Shën Prokopit) von Tirana hat eine wechselvolle Geschichte. Sie wurde 1780 als erste orthodoxe Kirche zu Ehren des Schutzpatrons der Stadt gebaut. Durch die baulichen Veränderungen im Stadtzentrum wurde die Kirche 1937 abgebrochen. Im Großen Park entstand bis 1942 eine neue Prokop-Kirche, die offiziell aber erst im Mai 1945 eingeweiht werden konnte. Das Gotteshaus blieb nur kurz für die Gläubigen geöffnet, denn 1967 wurden alle religiösen Stätten im Land geschlossen oder sogar zerstört. An Stelle der Kirche war nun das kafe-restorant “Liqeni” entstanden, wie es noch heute zu finden ist. Seit 1993 werden im Inneren wieder Gottesdienste gefeiert. Der Park wurde früher auch Parku i Shën Prokopit genannt.
https://sq.wikipedia.org/wiki/Kisha_e_S ... n_Prokopit 41.314036,19.819144 (auf Google Maps)
http://aprtirana.al/parqe-dhe-objekte-m ... -prokopit/
Bild
Vor Weihnachten kündigte der Bürgermeister an, dass die Kirche und ihre Umgebung in den alten Zustand zurückversetzt werden. Bereits jetzt wurden zahlreiche Zypressen gepflanzt. Überhaupt wird der Park immer besser, das Amphitheater wurde restauriert, zahlreiche Spiel und Sportanlagen sind entstanden. Die Bürger haben bis jetzt 20.000 neue Bäume gespendet.
https://youtu.be/NRsIgQlAN-Q
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Re: Prokop-Kirche von Tirana

Beitragvon Lars » Sa, 30. Dez 2017, 15:10

GjergjD hat geschrieben:Die Prokop-Kirche (Kisha e Shën Prokopit) von Tirana hat eine wechselvolle Geschichte. Sie wurde 1780 als erste orthodoxe Kirche zu Ehren des Schutzpatrons der Stadt gebaut. Durch die baulichen Veränderungen im Stadtzentrum wurde die Kirche 1937 abgebrochen. Im Großen Park entstand bis 1942 eine neue Prokop-Kirche, die offiziell aber erst im Mai 1945 eingeweiht werden konnte.

Einfach zur Verdeutlichung: die alte Kirche stand nicht am gleichen Standort, sondern etwa dort, wo die Kunstakademie heute ist. In diesem Gebiet waren die Vlachen sesshaft, die diese Kirche (besser: Kirchlein) gebaut haben.
Und als die neue Kirche auf dem Hügel gebaut worden wurde, gab es zwar Pläne für den Park – dieser ist aber erst später (rund um die Kriche) entstanden.
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Re: "Neue" Sehenswürdigkeiten in Albanien

Beitragvon Lars » Sa, 13. Jan 2018, 18:11

Lars hat geschrieben:Ishulli i Tongos 39.690078,20.005855 (auf Google Maps)
unweit vom Kap Stilo entfernt.

wie man da hinkommt? Entweder so oder schwimmen (sind ja nur 80 Meter) …
Man muss aber aufpassen, dass man da nicht in Konflikt gerät mit den Zöllnern: http://sarandaweb.net/arrestohen-peshka ... e-greqise/

Von der griechischen Grenze sind es nur 200 Meter und nicht viel weiter bis zur nächsten Strasse in Griechenland. Auf albanischer Seite wäre es da schon eine etwas längere Wanderung.

Fotos gibt es kaum:
Dieses ist zwar mit Tongo angeschrieben, zeigt aber die kleinere Insel weiter westlich: http://sarandaweb.net/arrestohen-peshka ... lli-tongo/

Hier Bilder:
http://www.panoramio.com/photo/114378427#
https://commons.wikimedia.org/wiki/File ... Tongos.jpg
https://ssl.panoramio.com/photo/114378413 (Tongo links überm Boot)

Und wenn ich mir so das letzte Bild ansehe, denke ich, dass die Insel nicht so unter "Neue Sehenswürdigkeiten" passt. Felsig, viel Gestrüp, vielleicht einen brauchbaren Strand, aber der wohl auch nicht besonders romantisch …

Unser Schwimmer-Freund Tomba war natülich auch bei Tongo.
Schwimmen in der Gegend rund um Kap Stillos: https://www.youtube.com/watch?v=H2VkzbcrwSc
Zu Fuss von Butrint an die südlichste Küste Albaniens: https://www.youtube.com/watch?v=9_rx_zjuVag
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Höhe am Thana-Pass

Beitragvon Lars » So, 28. Jan 2018, 22:49

Ich habe immer gedacht, dass die Höhle am Thana-Pass, die in irgendwelchen Kulturdenkmäler-Listen auftaucht, schon lange zerstört sei.

Aber es scheint sie doch noch zu geben:
https://www.facebook.com/permalink.php? ... 2587746847

Es sollen sich hier Eremiten zurückgezogen haben. Die Wandmalereien sind aus dem 12. Jahrhundert oder älter.

Wo genau liegt die wohl?
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Re: Höhe am Thana-Pass

Beitragvon GjergjD » So, 28. Jan 2018, 23:54

tolles Ziel, war mir auch neu, so nah an der Nationalstraße! :shock:
41.06305,20.59619 (auf Google Maps) leider auch ein Steinbruch dort. Die Höhle ist ca 6 Meter lang, 4 Meter hoch und 2 Meter breit.
Höhle Qafe Thane.jpg
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"Neue" Sehenswürdigkeiten rund um Tirana

Beitragvon GjergjD » So, 04. Feb 2018, 21:16

Drejtoria e Zhvillimit Ekonomik Rural der Bashkia Tirana hat damit begonnen, Hinweise auf Ausflugsziele im ländlichen Raum der Hauptstadt zu geben. An sich sehr lobenswert, wenn die Informationen deutlich besser und genauer aufbereitet wären.
So finden wir Übersichtskarten bestimmter Gemeindeeinheiten mit ein paar POI, die nicht wirklich lagegenau gesetzt sind. Auch muss man die Karten erst mal lokal abspeichern, um sie überhaupt entziffern zu können

Bërzhita / Pellumbas: https://www.facebook.com/pg/dzher.bashk ... 7770717487
Peza: https://www.facebook.com/pg/dzher.bashk ... 6285563969
Krraba: https://www.facebook.com/pg/dzher.bashk ... 6632527601

Am Beispiel der interessanten Höhle Shpella e Mbytes bei Krraba sei die Kritik kurz erläutert: Die Höhle taucht immer mal als Ziel von Outdoor-Clubs auf. Die Veranstalter sind nicht daran interessiert, ihr Wissen um die Lage preis zu geben, damit die Touren weiter gut gebucht sind. Ortskundige Locals können wiederum mit Landkarten oder Koordinaten nichts anfangen. Die städtische Behörde verortet die Höhe um 41.214574,19.990201 (auf Google Maps). Auf Google findet man den Eintrag bei 41.214504,20.003663 (auf Google Maps), stimmt auch nicht. Die Höhle ist jedenfalls nicht im Tirana-Gebiet, wie suggeriert wird. :wink: Nach diversen Erkundigungen lässt sich sagen, dass er Start des Weges zur Höhle bei 41.219149,20.003209 (auf Google Maps) gewählt werden kann und dem Pfad in Richtung der Felsen gefolgt werden sollte. Immer wieder ist zu hören, dass der Einstieg sehr schwer zu finden ist. Eine Karte mit derart falsch platzierten Sehenswürdigkeiten ist kontraproduktiv. :roll:

Hier noch ein paar Materialien zu der Höhle, die auch unter dem Namen Shpella e Fshehur in Erscheinung tritt:
https://www.facebook.com/hikingafterwor ... 6698023245
http://www.visit-tirana.com/sq/cfare-te ... -ne-tirane
https://telegrafi.com/shpella-e-fshehur ... e-tiranes/
http://www.diabet.al/hiking-tek-shpella-e-fshehur/
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Re: "Neue" Sehenswürdigkeiten rund um Tirana

Beitragvon GjergjD » Mo, 05. Feb 2018, 21:20

immerhin: bei Petrela, Baldushk, Peza und an anderen Stellen des ländlichen Tirana wurden gerade erst touristische Wegweiser und Orientierungstafeln gesetzt, die albanisch und englisch beschriftet sind. https://www.facebook.com/permalink.php? ... 7154010058
Jetzt müsste man die Infos nur noch irgendwo im web finden :wink:
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"Neue" Sehenswürdigkeiten in Albanien

Beitragvon Lars » Mo, 19. Feb 2018, 10:59

Eine antike illyrische Festung hoch über Këlcyra:
https://m.youtube.com/watch?v=m2rKsEEs2Aw

40.3087159,20.1770645 (auf Google Maps)


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Re: Kështjella e Klisyrës in den Bergen über Kelcyra

Beitragvon GjergjD » Mi, 21. Feb 2018, 18:37

Nicht nur die illyrische Festung da oben ist interessant, auch die Reste des prächtigen herrschaftlichen Wohnhauses von Ali Bey Kelcyra, dem einstmals größten Gebäude im weiten Umkreis. Es hat auch schon Eingang in Reiseführer gefunden.

Der Berghang ist ein Flächendenkmal. Archäologe Muçaj informierte in einer Reportage über die riesigen Ausmaße des Gebäudes (3.000 qm), das über sieben bis acht viereckige Türme verfügte.
https://youtu.be/5s3e7hQ-IDc
Die Griechen haben den Palast 1914 niedergebrannt, weil die Familie nicht mit einem Anschluss an Griechenland einverstanden war. In den Ruinen waren noch die Reste der geschmolzenen Kronleuchter zu finden und die Scherben der Haushaltsausstattung. Auch die Reste des Gebäudes geben noch einen Eindruck von der Qualität des Hauses.
http://www.visitpermet.org/permet/image ... re%203.JPG
http://www.visitpermet.org/permet/image ... re%202.JPG
http://www.visitpermet.org/permet/image ... re%205.JPG
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/ ... 0232867933
40.308590,20.183353 (auf Google Maps)
kelcyra monumente.jpg
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Wasserlöcher von Vanistër (Dropull)

Beitragvon GjergjD » Mi, 21. Feb 2018, 18:46

GjergjD hat geschrieben:Die Shpella e Skotinisë beim Dorf Vanistër (Dropulli i Poshtëm) könnte eine Touristenattraktion sein. Im Sommer 2009 drangen italienische Höhlenforscher unterstützt von albanischen Tauchern in den unterirdischer See vor, der 200 Meter tief sein soll, sie kamen 55 Meter voran.
Im sozialistischen Albanien wurde Wasser über einen Kanal zur Bewässerung abgeleitet.
Um die Höhle ranken sich verschiedene Legenden, neunzig Stufen hinab zur Quelle in völliger Dunkelheit hätten die Frauen zum Wasser schöpfen zu überwinden gehabt, so sagt eine Legende. Eine Theorie besagt, dass es eine unterirdische Verbindung zum See Liqeni i Viroit gibt.
http://www.libohovaonline.com/zbuloni-s ... -promovim/
http://www.oranews.tv/uncategorized/shp ... -misterin/
Der Eingang befindet sich auf der Koordinate 40°00'48.6"N 20°11'29.8"E

Ca. zehn mysteriöse Wasserlöcher sind nach den starken Regenfällen an der SH4 an der Abzweigung zum Dorf Vanistër südlich von Gjirokastra zu bestaunen. Auf einer teilweise überfluteten Wiese direkt neben der empfehlenswerten Patisserie Kalimera sind mit Wasser gefüllte Löcher mit einem Durchmesser von 3-4 Metern entstanden, deren Tiefe nicht geklärt ist. Die Einheimischen vermuteten zunächst Meteoriteneinschläge. Experten wollen klären, worum es sich dabei genau handelt. Umweltexperten sagen, das Wasser sucht sich von der nur 750 Meter entfernten unterirdischen Quelle (Shpella e Skotinisë) eine neue Austrittsstelle. Vor Ort wittert man eine touristische Attraktion. Von Zeit zu Zeit drück das Wasser aus den Löchern hoch. Interessantes Phänomen, und so verkehrsgünstig gelegen.
Koordinate 40.012606,20.199978 (auf Google Maps)
https://goo.gl/maps/d99YztC8Vx82

https://youtu.be/szlAXkq9fP4
https://youtu.be/J2-gaEhsGww
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Re: Kalaja e Çukës së Ajtoit

Beitragvon GjergjD » Fr, 13. Apr 2018, 21:29

Lars hat geschrieben:Hügel zwischen Konispol und Butrint mit Mauern aus dem 4. Jahrhundert v.Chr. und mittelalterlichen Anlagen – war mal jemand da oben? Die Aussicht ist wohl spannender als die historischen Anlagen.
https://www.facebook.com/DRKK-Vlor%C3%A ... 8947685090
39.681250,20.122952 (auf Google Maps)
Weitere Dokumente der Denkmalbehörde und wieder mit Koordinate. sehr schön...
https://www.facebook.com/DRKKVlorefaqja ... 7058358610
Die Mauer hatte eine Gesamtlänge von 1,16 km, damit war eine Fläche von nahezu 5 Hektar umschlossen.
Der ganze Hügel ist denkmalgeschützt.
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