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albanien.ch Forum     Albanien - Meinungen & Fragen
 

Aktueller Stand der Strassenbauten in Albanien!

Fragen und Kommentare rund ums Reisen in und nach Albanien.

Re: Tirana-Elbasan

Beitragvon GjergjD » Do, 27. Jul 2017, 21:54

Lars hat geschrieben:
GjergjD hat geschrieben:
Lars hat geschrieben:
GjergjD hat geschrieben:Auch unter Rama wird es vor der Wahl die "bedeutende" Einweihung einer Autobahnteilstrecke geben, an der dann aber weitergebaut wird! In der Tradition von Berisha wird Edi Rama vor der Wahl im Juni den noch im Bau befindlichen Streckenabschnitt vom Kreisverkehr Sauk bis Iba (10 km) einweihen. Damit verkürzt sich die Strecke deutlich. Die endgültige Fertigstellung der Autobahn soll dann (hoffentlich) bis Ende des Jahres erfolgen.
https://youtu.be/_5uNaenYPs8
https://www.vizionplus.tv/tirane-elbasan-drejt-fundit/

Dann fehlt nur noch das Stück Iba–Krabba Kreuzung?

Ja, ausser dem ersten Stück ab TEG Tirana bis Iba sind gegenüber letztem Jahr auch kaum Fortschritte zu sehen, also weiter kurvige Teilstücke auf der alten Straße. Die riesen Hangrutschung muss auch noch gesichert werden. :|

Und TEG-Iba vermutlich alles immer noch zweispurig?


Aus der Teil-Einweihung durch Rama noch vor der Wahl wurde nichts. Dieser Abschnitt wird erst im September fertig, allerdings dann gleich auf zwei Seiten, so wird jetzt prognostiziert. Die komplette Fertigstellung der Autobahn Sauk(Tirana)-Tunnel-Elbasan mit den restlichen 13 km soll weiterhin im Dezember erfolgen. https://youtu.be/tQbLcgxRjtk Warten wirs ab :penguin:
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Re: Aktueller Stand der Strassenbauten in Albanien!

Beitragvon Lars » Di, 08. Aug 2017, 21:22

Ein paar aktuelle Reiseeindrücke:

Autobahn Tirana-Elbasan:
Von TEG bis Iba jetzt durchgehend auf einer Spur.

Unaza Tirana:
Beim TEG-Kreisel wird an einer Fortsetzung nach Osten gearbeitet.
Das Stück See-Rruga e Kavajes soll praktisch fertig sein und wird wohl demnächst freigegeben.

Devoll-Tal:
Niegelnagelneuer Asphalt von Elbasan über Cërrik bis nach Gramsh.
Weiter auf guter Strasse.
Hinter Moglica im Baustellenbereich dann rund 10 km unasphaltiert, aber problemlos befahrbar. Gut unterhaltene Baupiste.
Ab Lozhan dann Holperasphalt, bis dann kurz vor Maliq wieder besserer Asphalt kommt. Hübsche Alternativroute, gut fahrbar, aber zeitaufwändig.

Baustelle Pogradec:
Am nördlichen Stadtausgang wird noch immer gebaut (eine Galerie gegen Steinschlag oder so). Baustelle lässt sich gut befahren.
Danach in Richtung Lin fehlt noch die oberste Asphaltschicht.
Am südlichen Stadtausgang zwei, drei Kilometer hässlichste Baustelle. Asphalt fehlt, sehr staubige Langsamstrecke, aber braucht keinen 4x4.

Strecke Qukës-Qafë Plloçë:
Auf der ganzen Strecke wird gebaut. Trasse ist mehr oder weniger fertig – scheint zügig voranzugehen. Zufahrt nach Selca e poshtmë etc. bis Abzweigung sehr holprig.

Neue Strecke Korça-Erseka:
Der erste Teil der Strecke scheint fertig zu sein und könnte jeden Tag dem Verkehr übergeben werden. Die Neubaustrecke endet aber im Nirgendwo – ab da wird es kurvig auf der alten Strasse weitergehen.

Tirana–Durrës:
Die meisten Palmen haben den Januarfrost nicht überlebt und stehen blattlos und erbärmlich rum.
Beim Flughafenabzweiger werden neue Auf-/Abfahrten zur Parallelstrasse errichtet, um gefährliche Manöver im Gegenverkehr zukünftig vermeiden zu können.

Fushë-Kruja:
Auch hier wird an einer neuen Abfahrt gebaut. Von Norden kommend kann man künftig direkt in Richtung Durrës abfahren, ohne dass ein Linksabbiegen durch den Gegenverkehr nötig ist.

Nachtrag:
Milot:
Es wird auch fleissig am kreuzungsfreien Abzweiger in Milot auf die A1 gebaut.
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Details zur Rruga e Arberit

Beitragvon GjergjD » Sa, 12. Aug 2017, 20:36

GjergjD hat geschrieben:
Lars hat geschrieben:
GjergjD hat geschrieben:
GjergjD hat geschrieben:Die Modalitäten für den Weiterbau der Rruga e Arberit sind weiter in der Schwebe: Nun soll eine Kommission überprüfen, ob das vorliegende Angebot bzw. der Vertragsentwurf mit den Chinesen angenommen werden kann. Dazu soll ein Gutachten eingeholt werden. Es geht sowohl um die Kosten als auch um den Zeitplan für den 26,8 km langen Teilabschnitt, wobei die Details bisher nicht in Gänze bekannt wurden.

Seit Sommer letzten Jahres liegt das Projekt jetzt erneut auf Eis und die Regierung wird wohl mit den Chinesen nicht mehr einig, weil die veranschlagten Kosten mit diesem Partner zu hoch ausfallen. Anonyme Quellen im Verkehrsministerium wollen wissen, dass inzwischen eine kostengünstigere und schnelle Notvariante projektiert wird, ohne Haupttunnel und ohne Chinesen. Der Tunnel allein würde 75-80 Millionen EUR kosten. Wenn man bisher nur von einer Tunnelröhre ausgegangen wäre, müsse ohnehin ein knapp 5 km langer Notweg bei Sperrungen vorhanden sein. Aha!? Man käme also auch ohne Tunnel aus, der könne dann irgendwann später ergänzt werden. Es bliebe aber bei der Talbrücke und einem kleineren Tunnel an anderer Stelle.
http://www.gazetatema.net/web/2016/04/0 ... -e-arbrit/

:shock:

Zuerst dachte ich, dass das unmöglich sei ohne Tunnel, weil da einfach zu viele Höhenmeter in steilen Gelände anfallen … Aber du hast mal geschrieben, dass er 2,6 Kilometer lang werden sollte. Das würde bedeuten, dass die Tunnelportale auf etwa 1000 Meter zu liegen käme. Der Pass ist nur 250 Meter höher in nicht allzu steilem Gelände – das müsste machbar sein. Dann ist einfach mit Blockade und unfreundlichen Witterungsbedingungen im Winter zu rechnen. Im Anhang ein Blick auf die Region westlich vom Pass – der befindet sich über dem kleinen Stausee.
Zall-Dajt am Ausgang der "Shkalla e Tujanit" auf unter 400 Meter. Die grosse Mat-Brücke schätze ich auf etwa 500 Meter Höhe der Fahrbahn.
Der zweite, kleine Tunnel ist wohl weiter unten auf der Ostseite, kein Scheiteltunnel.

Ein Jahr ist vergangen, und immerhin gibt es nun einen neuen Plan inclusive Tunnel:
Der Ministerrat gab grünes Licht für die Bevorzugung des Angebots der Firma Gjoka Construction zum Bau der Rruga e Arberit, das seit letztem Jahr vorliegt. Auf der Grundlage dieses Angebots wird der Straßenbau 250 Millionen Euro kosten und innerhalb von 46 Monaten abgeschlossen sein. Während Gjoka Construction rund 190 Millionen Euro der Kosten trägt, wird der albanische Staat während der Bauphase 60 Millionen Euro aus seinem Budget bezahlen und später den Kredit über einen Zeitraum von 15 Jahren abbezahlen.
Neben den Baukosten kommt Gjoka Construction für 10 Jahre auch für die Instandhaltungs- und Reparaturarbeiten der Straße auf.
China State Construction wollte die Straße für 300 Millionen Euro bauen.
Gjoka Construction ist bereits für den Bau des Abschnittes von Bulqiza- Ura e Vashes verantwortlich. http://gjokakonstruksion.al/
https://youtu.be/mBgeMVWM3zw
https://youtu.be/GNjKuLE3x0o
https://youtu.be/lJBa-l3o9G0
Die Maut soll 4 EUR für PKW betragen. Es wird mit einer durchschnittlichen Zahl von 3.690 Fahrzeugen pro Tag kalkuliert, der Verkehr ist damit kaum der Rede wert...


Am 2. Oktober endet die Ausschreibung für die Arbeiten und den Betrieb der Rruga e Arberit. Die Arbeiten sollen dann unmittelbar starten.

Die Gesamtlänge des Projektes soll 61,7 km betragen, davon sind 20,1 km der Neubaustrecke (Bulqiza-Ura e Çerenec) vollständig fertiggestellt, 15,2 km sind teilweise fertig und 26,4 km wurden inzwischen zum Bau ausgeschrieben. Weitere 9,1 km Straße als Abkürzung zum Grenzübergang Bllata sind hier nicht mit eingerechnet, dort besteht für Verkehrsteilnehmer die Möglichkeit, die alte Straße über Maqellara zu nutzen, die ebenfalls ausgebaut werden soll.

Es werden zwei Tunnel gebaut, diese sind 560 Meter und 2.520 Meter lang, beide verfügen über eine Röhre. Ursprünglich war beim längeren Murriza-Tunnel ein Länge von 3.246 Metern mit zwei Röhren angedacht. Die verkürzte Tunnelröhre liegt mit ihrem westlichen Portal statt auf ca. 853 Metern nun auf ca. 957 Metern über dem Meer, daher kann der Tunnel um 726 Meter verkürzt werden, man wird den Tunnel über mehrere Kehren erreichen, während der erste Entwurf in dieser Zone viel verkehrsgünstiger geplant war.
Die Vasha-Brücke wird eine Länge von 280 Metern haben. Von dort wird ein 3,1 km langer Zubringer Richtung Klos gebaut.

Bei der Ausschreibung erhält die Baufirma Gjoka Construction Bonuspunkte. Das Unternehmen baut bereits im Abschnitt zur Vasha-Brücke.

Quelle: http://www.app.gov.al/njoftimi-i-kontra ... -shpallur/

Ich habe den Straßenverlauf hier sehr genau skizziert: https://drive.google.com/open?id=1eiDm- ... sp=sharing
https://youtu.be/dGrFp6hvdoI (dabei zeige ich nur die kostengünstigere Variante, jedoch auch zum Vergleich den ursprünglich angedachten längeren Tunnel)
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Re: Unaza e Madhe (Großer Ring) Tirana

Beitragvon GjergjD » Mo, 14. Aug 2017, 19:43

GjergjD hat geschrieben:Die südliche Umgehungsstraße von Tirana steht vor der Fertigstellung. Auf Google Maps Luftbildern ist der Asphalt zwischen Shkolla Teknologjike und Zoo bereits weitgehend zu sehen.
Am 12. Juni wurde der letzte Bauabschnitt gestartet und diese Arbeiten sollen nach einem Monat abgeschlossen sein. Auch die Überfahrt an der Kreuzung Shkolla Teknologjike (Rruga e Kavajes/Rruga Teodor Keko) soll im Juli nutzbar sein.
https://youtu.be/sqmse6osrFo
Warten wir's ab

Das schrieb ich Ende Juni. Nun gibt der Bürgermeister die Eröffnung der wichtigen südlichen Umgehungsstraße von Tirana für September bekannt. Die Stadt plant zudem eine Unterführung für den verkehrsreichen Shqiponja-Kreisel an der Ausfallstraße Dritan Hoxha. Außerdem will die Stadt alle illegalen Auf- und Abfahrten an den Schnellstraßen schließen
https://youtu.be/UbNZuAbGZhQ
http://www.tirana.al/drejt-fundit-punim ... i-botanik/
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Umgehung Pogradec

Beitragvon GjergjD » Mo, 14. Aug 2017, 19:59

Ergänzend zu den Erfahrungen von Lars hier die neuesten Bilder vom Bau der Umgehungsstraße von Pogradec. Die Arbeiten laufen seit Juni auf einem 3,5 km langen Abschnitt. Die Straße wird 6,5 Meter breit und erhält zusätzlich Gehwege, Beleuchtung und Begrünung.
https://youtu.be/GM-Mtz4JPdg
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Neue Zufahrt zum Kap Rodon aus Richtung Fushe Kruja

Beitragvon GjergjD » Mo, 14. Aug 2017, 20:06

Bereits seit einigen Monaten wird an der Asphaltierung der Straße Lalëz - Biza - Drac gearbeitet. Die Straße erschließt Kepi i Rodonit aus Richtung Fushe-Kruja. Dort fehlen noch einige Kilometer Asphalt-Lückenschluß. Die Arbeiten sollen im Mai 2018 angeschlossen sein.
Dann kann man das Kap in eine Rundreise einbauen.
https://www.facebook.com/albaniandf/pos ... 7725739942
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Shengjin Richtung "Rana e Hedhur"

Beitragvon GjergjD » Mo, 14. Aug 2017, 20:12

Wie schon an anderer Stelle im Forum kurz vermeldet wurde, ist die Straße nördlich von Shengjin zu den Hotels am Nordstrand Richtung "Rana e Hedhur" jetzt fertig. Die Hotelbetreiber haben sie selber finanziert, es geht also doch ! 8) Die Straße soll 3,4 km lang sein und dürfte daher mindestens bis zum Komplex Kristi reichen.
https://youtu.be/n6Frd5KMtEs
https://youtu.be/1hG31vKpYb4
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Wahlkreis der Kulturministerin soll neue Straßen erhalten ;-

Beitragvon GjergjD » Mo, 14. Aug 2017, 20:21

Frau Kumbaro will die Straßen in die touristischen Dörfer Frasher, Benja und Leusa bei Permet ausbauen. Dazu sollen die Fördertöpfe der Weltbank für Kultur- und Naturtourismus angezapft werden. Gjirokastra und Permet profitieren von der Förderung.
http://www.kohajone.com/2017/06/12/kumb ... -boterore/

Gibt es inzwischen schon eine Erkundung der offenbar wieder fahrbaren Offroad-Strecke Frasher-Orgocka?
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Re: Aktueller Stand der Strassenbauten in Albanien!

Beitragvon Lars » Mi, 16. Aug 2017, 18:50

GjergjD hat geschrieben:Frau Kumbaro will die Straßen in die touristischen Dörfer Frasher, Benja und Leusa bei Permet ausbauen. Dazu sollen die Fördertöpfe der Weltbank für Kultur- und Naturtourismus angezapft werden. Gjirokastra und Permet profitieren von der Förderung.
http://www.kohajone.com/2017/06/12/kumb ... -boterore/

Eine etwas fragwürdige Interpretation von Naturtourismus ... Bei Leusa etwas schade, wenn man den romantischen Erinnerungen eines Spziergangs da hoch nachhängt. Aber für das Dorf langfristig natürlich überlebenswichtig


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Kruja - Shtama-Pass

Beitragvon GjergjD » Sa, 26. Aug 2017, 12:37

GjergjD hat geschrieben:Am 1. August öffnet ein modernes Berghotel "Shkreli Hotel & Camp" am Shtama-Pass zwischen Kruja und Burrel auf 1235 Metern über dem Meer 41.519622,19.899081 (auf Google Maps) und ergänzt damit die einfache Unterkunft weiter unten nahe der Quelle. Die Anfahrt auf den letzten 2,5 Kilometern erfolgt auf bisher sehr ausgewaschenem Schotter. Wahrscheinlich wird das Hotel den Weg ausbessern, um die angepeilte Kundschaft nicht zu verschrecken. Über den Zustand der Piste ab Burrel liegen derzeit keine aktuellen Meldungen vor, wahrscheinlich übles offroad.

Die Straßenarbeiten an den letzten 2 km Straße sind jetzt im Gange, damit die Zufahrt zum neuen Hotel am Shtama-Pass unproblematisch wird:
https://www.facebook.com/shkrelihotelqa ... =3&theater
https://www.facebook.com/AZMDurres/post ... 2149108051
Die Arbeiten sollen 18 Monate dauern !
https://www.facebook.com/eglantina.gjer ... =3&theater
Man kann auch sehr schön die letzten Kilomenter hoch wandern, es gibt eine Abkürzung als Wanderweg
Heute ist der Tag des Nationalparks
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Dorfstraße von Mushqeta (Tirana)

Beitragvon GjergjD » Do, 31. Aug 2017, 22:17

Wieder ein kleiner Mosaikstein zur Modernisierung des Straßennetzes in Albanien: Die Dorfstraße von Mushqeta ab 41.217025,19.947493 (auf Google Maps) wurde asphaltiert. https://youtu.be/dKWbQOFPjKs
Die Straße zweigt direkt von der alten Nationalstraße Tirana-Elbasan ab.
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Weg auf den Shkëlzen

Beitragvon GjergjD » Fr, 01. Sep 2017, 23:13

Passend zum heutigen Opferfest möchte ich ein ganz besonderes Straßenbauprojekt vorstellen:
Die Gläubigen aus Tropoja pilgern nicht nur am 7. August auf den Shkëlzen um die Tyrbja e Shkelzenit zu besuchen. Das imaginäre Grab nahe des Gipfels, von den Bektaschi als heiliger Ort betrachtet, erreicht man nur zu Fuß auf einer Bergtour bis auf ca. 2290 Meter über dem Meer.
Nun haben sich Sponsoren unter den Gläubigen gefunden, einen Fahrweg auf den Berg zu bauen. Auch die Gemeinde Tropoja und die Armee sind involviert. Bereits seit Juni laufen die Arbeiten, und alle Fortschritte sind unter https://www.facebook.com/Shoqata-Shkelz ... 675374011/ mit zahlreichen Bildern und Videos dokumentiert. Es ist schon erschreckend zu sehen, wie sich der Bagger durch die unberührte Berglandschaft hocharbeitet, aber so ein Weg ist früher oder später wohl unvermeidlich, um die Almen dort zu erschließen. Der Berg rückt somit also als Besuchsziel näher

https://drive.google.com/open?id=1syXBZ ... sp=sharing
Der Straßenverlauf ist nach Information der Shoqata Shkelzeni so genau wie möglich auf der Karte skizziert.
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Asphaltierungsarbeiten bei Domgjon

Beitragvon GjergjD » Di, 05. Sep 2017, 19:50

Bei Domgjon in Mirdita laufen Asphaltierungsarbeiten. Fünf Dörfer profitieren von der modernisierten Straße, die direkt neben der der Autobahn bei Fan ihren Ausgang nimmt. Das ist so eine kuriose Autobahnabfahrt, wo man von der Autobahn bisher nahtlos auf Schotter kommen konnte :penguin:
Domgjon hatte ich bereits als das Dorf mit dem historischen begehbaren Brunnen vorgestellt, schön dass nun auch die Anfahrt noch einfacher möglich ist. Im Hintergrund der Bilder sieht man das Schwimmbad bei 41.949063,20.167615 (auf Google Maps) Nette Ecke, vor allem auch als Ausgangspunkt für Erkundungen der wilden Munella-Region.
https://youtu.be/_nfl5HtX_KE
https://youtu.be/LOeYqHOwDMA
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Re: Unaza e Madhe (Großer Ring) Tirana

Beitragvon GjergjD » Mi, 06. Sep 2017, 20:18

Die südliche Umgehungsstraße von Tirana wird in den nächsten Tagen eröffnet, es laufen letzte Arbeiten
https://youtu.be/R6a3IuvWofE
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Re: Fushe Arrez – Reps (SH30) im Ausbau

Beitragvon GjergjD » Do, 07. Sep 2017, 22:11

Das priorisierte Sanierungsprojekt Fushe Arrez – Reps (SH30) läuft und es ist schon einiges passiert, wie das Video zeigt, dass bei 42.051612,19.992317 (auf Google Maps) startet, siehe die Stelle auch bei Streetview https://goo.gl/maps/2dQTuzqt7uP2
https://www.facebook.com/petrit.dodaj.3 ... 164140955/
Die SH 30 soll bis Oktober 2018 komplett neu asphaltiert sein, bisher wurde die Straße wegen der zahlreichen Unfälle in Albanien auch "Straße des Todes" genannt.
http://www.javanews.al/nis-rehabilitimi ... rrez-foto/
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Re: Unaza e Madhe (Großer Ring) Tirana

Beitragvon GjergjD » Fr, 08. Sep 2017, 18:56

GjergjD hat geschrieben:Die südliche Umgehungsstraße von Tirana wird in den nächsten Tagen eröffnet, es laufen letzte Arbeiten
https://youtu.be/R6a3IuvWofE


Die Umgehungsstraße wird morgen eröffnet, also noch vor dem Start des neuen Schuljahres in Albanien.
https://youtu.be/fTg462652E4
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Re: Aktueller Stand der Strassenbauten in Albanien!

Beitragvon GjergjD » Sa, 09. Sep 2017, 20:31

GjergjD hat geschrieben:
GjergjD hat geschrieben:Die südliche Umgehungsstraße von Tirana wird in den nächsten Tagen eröffnet, es laufen letzte Arbeiten
https://youtu.be/R6a3IuvWofE


Die Umgehungsstraße wird morgen eröffnet, also noch vor dem Start des neuen Schuljahres in Albanien.
https://youtu.be/fTg462652E4


der Verkehr fließt nun über die Umgehungsstraße
https://youtu.be/nXGm9RRN33I
https://youtu.be/LwpWXWNyov4
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Re: Aktueller Stand der Strassenbauten in Albanien!

Beitragvon Lars » Mo, 11. Sep 2017, 11:03

Die neue Strasse ist sicher eine gute, dringend benötigte Entlastung für die Stadtteile im Südwesten (Komuna Parisit, Zoo etc.) und wird sich wohl bis zur Lana bemerkbar machen. Es ist nicht nur der Durchgangsverkehr, sondern auch Verkehr nach und aus diesen Stadtteilen, der jetzt neue Bahnen nimmt.

Gespannt bin ich, wie die Strasse zwischen Shqiponja und der Kombinati-Kreuzung diesen Mehrverkraften wird. Und Shqiponja-Kreisverkehr und das Stück vom Autobahnende bis dort bleiben Nadelöhre.


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Re: Aktueller Stand der Strassenbauten in Albanien!

Beitragvon Ralph-Raymond Braun » Do, 14. Sep 2017, 17:28

Alternative zur SH74
Von Berat gibt es eine gut ausgebaute Asphaltstraße nach Sinje. Ist schon mal jemand von dort weiter ins Vjosatal gefahren und kann was zum Straßenzustand sagen? Man stößt dann in der Nähe von Byllis auf die SH4. GoogleMaps schlägt diese Route von Berat nach Tepelena vor.
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Re: Aktueller Stand der Strassenbauten in Albanien!

Beitragvon Lars » Do, 14. Sep 2017, 20:12

Mit schlägt Google den Umweg über Fier vor. Das ist sicherlich der schnellste Weg.

Von Sinjë bis Ballsh ist wohl mehrheitlich unasphaltiert. Da brauchst du viel Geduld und Zeit, viel Bodenfreiheit und gute Nerven sowie ein robustes Auto.


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