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Extrem-(Off-Road) Routen in Albanien

Fragen und Kommentare rund ums Reisen in und nach Albanien.

Re: Extrem-(Off-Road) Routen in Albanien

Beitragvon GjergjD » Fr, 03. Mär 2017, 18:33

GjergjD hat geschrieben:
GjergjD hat geschrieben:Hat das Militär tatsächlich die historische Straßenverbindung von Frasher nach Orgocka wieder befahrbar gemacht?

Hm, da war ich gestern doch zu optimistisch, an der Vermutung ist leider nichts dran. Eine so schwierige Verbindung über die Verwaltungsgrenzen hinweg hätte wohl den Rahmen gesprengt. Vor Ort ist man schon froh, jetzt leichter nach Erseka zu kommen.


Nach vier Monaten habe ich noch eine Nachricht aus Clirim (Kolonja) erhalten, dort wurde gesagt, die alte Straße Clirim-Orgocka-Frasher wäre für Motorräder und 4x4 Fahrzeuge befahrbar. Ich bin skeptisch, aber eine Überprüfung wäre doch sinnvoll. Wer erbarmt sich ? :P

Das folgende Video mag Lust auf solche Touren wecken... keine Ahnung wo das genau ist
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Re: Extrem-(Off-Road) Routen in Albanien

Beitragvon dirk » Sa, 04. Mär 2017, 21:14

im Mai 2016 bin ich während des "Illyria-Raids" diese Strecke mit einer Enduro gefahren,
allerdings kann ich mich nicht mehr an Besonderheiten erinnern,
waren insgesamt schließlich mehr als 2000 km. Aber mit dem Motorrad geht es jedenfalls.

http://www.directupload.net/file/d/4650/5iynju7q_jpg.htm
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Re: Extrem-(Off-Road) Routen in Albanien

Beitragvon GjergjD » Sa, 04. Mär 2017, 21:21

Hallo Dirk, das ist ja interessant. Und es ging von dort nach Frasher? Ich frage, weil diese Etappe auf der hochgeladenen Karte nicht ersichtlich ist. Die mutmaßlichen Instandsetzungsarbeiten an der alten Straße müssten dann nach deiner Befahrung im Herbst erfolgt sein.
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Re: Extrem-(Off-Road) Routen in Albanien

Beitragvon dirk » Sa, 04. Mär 2017, 21:40

GjergjD hat geschrieben:Hallo Dirk, das ist ja interessant. Und es ging von dort nach Frasher? Ich frage, weil diese Etappe auf der hochgeladenen Karte nicht ersichtlich ist. Die mutmaßlichen Instandsetzungsarbeiten an der alten Straße müssten dann nach deiner Befahrung im Herbst erfolgt sein.


Hallo GjergjD,
nein kurz vor Frasher sind wir noch Osten abgebogen und über Novosele in Richtung SH75.
Sollte die Strassenblockade kurz vor Frasher sein, ist mein Antwort natürlich falsch.
Wenn ich wüsste wie es funktioniert, könnte ich eine gpx-Datei dieses Abschnitts anhängen.
Mein Versuch ist leiderfehlgeschlagen.
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Re: Extrem-(Off-Road) Routen in Albanien

Beitragvon GjergjD » Sa, 04. Mär 2017, 22:03

Ja die Blockade ist/war vor Frasher. Du kannst im Forum leider nur Bilder anhängen.
Warten wir mal ab, ob im Sommer jemand sein Glück versucht.
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Re: Extrem-(Off-Road) Routen in Albanien

Beitragvon GjergjD » Sa, 18. Mär 2017, 17:51

Die Offroad Saison ist bald wieder eröffnet. Wie wär es mit der der Strecke Gusmar-Kuç

im Video ab 00:36, dies ist der Abzweig bei 40.211966,19.899057 (auf Google Maps).

Leider sind einige der hier im Thema angeregten Routen immer noch nicht von euch eingeschlagen worden, zumindest hat niemand einen Bericht abgegeben.
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Tempelene- Vajze via SH76

Beitragvon BikeMike » So, 19. Mär 2017, 20:39

Hallo alle,
Könnte mir bitte jemand Info zur Strecke Vajze(Vlore) - Tempelene via SH76 geben? Ist diese z.B. mit mittelschwerer Reiseenduro (650er) noch "angegehm" zu fahren ("Erfahrung"vorhanden).
Danke! BikeMike
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Re: Extrem-(Off-Road) Routen in Albanien

Beitragvon volkergrundmann » So, 19. Mär 2017, 22:40

Die Strecke führt ja zunächst von Vlora bis Amantia. Bis dahin ist sie asfaltiert, aber am Rest bis Tepelena hat sich nach meiner Kenntnis noch nichts getan, heißt, unbefestigte, aber vom örtlichen Verkehr recht vielbefahrene Verbindung (Furgons). Ich habe sie als unangenehm anstrengend in Erinnerung (4x4), teils schottriger, teils felsiger Untergrund mit Huckeln und Absätzen. Das rüttelte auf die Dauer ganz schön, aber kann sein, dass es sich mit einem Zweirad und gemächlich angenehmer fährt. Auf alle Fälle zieht sie sich zumeist höher am Hang entlang und ist deshalb vom Grundsatz her nicht morastig. Eigentlich ist das ein schöner Panorama-Weg, man hat oft gute Aussichten sowohl nach unten ins Flusstal als auch auf die Berglandschaft nach oben.
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Re: Extrem-(Off-Road) Routen in Albanien

Beitragvon henning07 » Mo, 20. Mär 2017, 10:13

Hallo Mike,

schau mal hier

https://www.youtube.com/watch?v=pZnDQRYJWxQ

ab etwa min 8.10 geht es von der Asphaltstraße in Richtung Tepelene weiter. Ich fand die Strecke ziemlich anstrengend zu fahren mit der AT. Letztes Jahr mit ner Dr 350 war es wesentlich entspannter. Geht zum Teil, insbesondere auf dem ersten Vierte, recht steil bergan, bei ziemlich schlechtem "Belag". Die Aussicht ist wirklich beeindruckend. Lohnt sich auf jeden Fall.
Im Gegensatz zu Volker muss ich sagen, dass ich bei beiden Passagen kaum Verkehr hatte. Solltest du also ne Panne haben kann es schon eng werden.
Im Endeffekt hängt es sicher von einer Erfahrung ab, machbar ist es auf jeden Fall.

Gruß Henry
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Re: Extrem-(Off-Road) Routen in Albanien

Beitragvon BikeMike » Mo, 20. Mär 2017, 21:06

Hallo Henry!
Danke für die detaillierte Info und den Link zum Video- sehr "aufschlussreich", aber auch verlockend! Weiß nicht, ob es zum Forum- Thema passt: 1) Bist du bei der erwähnten TA- Tour einen "Crossreifen"(gröber als Standard) gefahren- wenn ja welchen? 2) Ist die Strecke/andere (Schotter-)Strecken mit Enduroreifen(a la ContiTr...Att....) deiner Meinung nach noch "OK"...?
Danke Michael
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Re: Extrem-(Off-Road) Routen in Albanien

Beitragvon henning07 » Di, 21. Mär 2017, 10:03

Hallo Michael,

bin sowohl mit der Africa Twin als auch der DR 350 mit Heidenau K 60 gefahren. Finde ich einen Top-Kompromiss für Straße und leichtes Gelände.
Du kannst dir ja nochmal die anderen Videos von mir ansehen. Beispielsweise von Kuc direkt nach Tepelene. Da fahrt man im Schotterbett des Flusses. Das ist mit den Heidenau locker machbar. Außerdem sind sie preiswert und erreicht Laufleistungen von über 10.000km. Ich fahre sie schon seit Jahren. (soll jetzt keine Werbung sein :roll: )
Wenn du den Conti Trail Attack meinst, das ist für mich ein Straßenreifen! Würde ich nicht nehmen, da doch ab und an ordentliche Wasser-/Schlammlöcher warten :D

Gruß Henry
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Re: Extrem-(Off-Road) Routen in Albanien

Beitragvon volkergrundmann » Di, 21. Mär 2017, 11:21

Nochmal zum Thema "vielbefahren". Der Begriff bedarf für den Nicht-Albanien-Experten der Interpretation. Der Verkehr zu entlegenen Dörfern über unbefestigte Straßen besteht zu etwa 80% aus den Furgonen, die die Reise- und Güterbewegung zu den Orten sichern. Diese verkehren aber nach speziellem Rhythmus. Früh zwischen 7.00 Uhr und 8.00 Uhr verlassen sie die Dörfer Richtung Bezugsstadt und bündeln sich dann auf dem gemeinsamsten Stück zu Pulks. Zwischen 13.00 Uhr und 15.00 Uhr fahren sie dann, zunächst wieder als Pulk oder in der kurzen Abständen, wieder in Richtung der Dörfer. Die letzten etwa fünfzehn Kilometer vor Tepelena sind so ein typischer Bündelungsbereich. Befährt man den zu anderen als den genannten Zeiten, kommt da höchst selten mal ein Privatauto. Ab innerhalb dieser kann einem da plötzlich ein ganzer Pulk mit unglaublicher Geschwindigkeit und rücksichtslos fahrend entgegenkommen. Wenn das nach längerer, einschläfernd-einsamer Fahrt vor der Bergkuppe passiert, kann das ganz schön verschrecken. Ob jemand die Strecke als viel- oder wenig befahren wertet, hängst also von diesem speziellen Fänomen ab. Aber mansollte immer damit rechnen und innerlich drauf vorbereitet sein.
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