Telefon & Internet

Telefon – Festnetz

Am TelefonFestanschlüsse waren in Albanien nie weit verbreitet – während des Kommunismus hatten nur ganz wenige ein Telefon zu Hause – und daran hat sich bis heute wenig geändert. In den Dörfern und Kleinstädten sind Telefone noch immer selten. Öffentliche, mit Telefonkarten bediente Apparate sind gelegentlich anzutreffen.

Die Landesvorwahl ist 00355.

Übersicht Ortsvorwahlen

Telefon – mobil

Beim Rasieren in GjirokastraDas Mobiltelefonnetz ist in den letzten Jahren stark ausebaut worden: Weite Teile des Landes sind gut abgedeckt und jeder Albaner scheint mindestens ein Handy zu besitzen. Abgelegene Dörfer und Berggebiete haben aber oft nur schlechten oder gar keinen Empfang. 2015 wurde G4 eingeführt.

Roaming ist meist sehr teuer (einige Telefonanbieter verlangen Tarife wie beim Telefonieren in Übersee). Erkundigen Sie sich bei Ihrem Handy-Betreiber nach den Roaming-Angeboten und Preisen. Datentransfer (Internet) ist meist auch kaum bezahlbar.

Dank günstiger Angebote kann es sich auch bei kurzem Aufenthalt lohnen, eine lokale SIM-Karte zu erwerben. Wenn man öfters telefonieren oder übers Smartphone surfen möchte, ist dies fast immer deutlich günstiger. Die albanischen Mobilfunkfirmen (Vodafone, Telekom, Eagle) bieten für wenige Geld Pre-Paid-Pakete, die neben ein paar GB Datentransfer zum Teil auch Gesprächsminuten und eine kleine Zahl SMS ins Ausland beinhalten. Für eine albanische Telefonnummer braucht es keinen Wohnsitz; es muss lediglich der Pass vorgewiesen werden.

Internet

Surfen übers Handy ist genauso üblich wie bei uns. Wi-Fi wird in den meisten Hotels und in vielen Cafés kostenlos angeboten.

Auch wenn viele Albaner zu Hause kein Internet haben, sind doch die meisten über Facebook zu erreichen. Auch sehr viele Firmen, Restaurants, Hotels und Organisationen haben keine (unterhaltene) Internetsite, aber sind auf Facebook präsent.

Internetcafés wurden in den letzten Jahren rar, da ja immer mehr ihr eigenes mobiles Gerät haben.

Wer in Albanien an einem Computer arbeitet, sollte regelmässig speichern, sonst kann ein plötzlicher Stromausfall zu Datenverlust führen.

 

Post

Postamt in einer Kleinstadt

Postamt in einer Kleinstadt

Post aus Albanien kommt überraschend schnell in Westeuropa an. Briefe und Karten sind im besten Fall schon nach wenigen Tagen in der Heimat eingetroffen. Bei wichtigen und teuren Sendungen empfiehlt es sich, teure internationale Kurierdienste in Anspruch zu nehmen oder zumindest eingschrieben zu versenden. Briefkästen sind inexistent, Postämter sind eher selten und wenn man ein abgelegenes findet, sollte man es besser meiden. Besser die Postämter in den grössten Städten oder gleich das Hauptpostamt von Tirana aufsuchen (bei der Rückseite der »Banka e Shqipërisë« über die Kreuzung). Die meisten Postämter dienen der vor allem der Auszahlung von Renten – man muss einfach den für Postsendungen vorgesehenen Schalter finden.

Postsendungen nach Albanien sind etwas komplizierter. Zwischenzeiltich gibt es zwar Postleitzahlen, aber Strassennamen und Hausnummern sind zur Orientierung noch nicht überall verbreitet. In ländlichen Gebieten gibt es auch keine Briefträger. Am besten mit dem Empfänger im Voraus klären, auf welchem Weg die Post ihn am verlässlichsten erreicht.

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